EMS-Glossar: Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Elektro-Muskel-Stimulation einfach erklärt
- Thomas Jeuck
- vor 6 Tagen
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Rund um EMS-Training tauchen viele Fachbegriffe auf, die nicht immer selbsterklärend sind. Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe kurz und verständlich, von der Trainingsmethode selbst bis zu angrenzenden Konzepten aus Trainingswissenschaft und Sportmedizin.
Grundbegriffe
Elektromyostimulation (EMS): Trainingsmethode, bei der Muskeln zusätzlich zur normalen Bewegung durch elektrische Impulse aktiviert werden
Dynamisches EMS-Training: EMS-Training in Kombination mit aktiver Bewegung, im Gegensatz zu rein statischen EMS-Anwendungen
Kabelloses EMS: EMS-Systeme ohne verbindende Kabel zum Steuergerät, ermöglichen freiere Bewegungen
Trockenes EMS-System: EMS-Anzug, der ohne vorheriges Anfeuchten der Elektroden funktioniert
Impulsdauer: Zeitspanne, über die ein einzelner elektrischer Reiz an die Muskulatur abgegeben wird
Stromintensität: Stärke des elektrischen Impulses, individuell auf die trainierende Person abgestimmt
Muskulatur und Trainingswirkung
Tiefenmuskulatur: tiefer liegende Muskelschichten, die bei klassischem Training oft kaum erreicht werden, bei EMS jedoch gezielt aktiviert werden können
Muskelfaserrekrutierung: Anteil der Muskelfasern, der bei einer Kontraktion gleichzeitig aktiviert wird
Muskuläre Dysbalance: Ungleichgewicht zwischen verschiedenen Muskelgruppen, häufige Ursache für Haltungsprobleme und Schmerzen
Rumpfstabilität: Fähigkeit der Rumpfmuskulatur, die Wirbelsäule und das Becken während Bewegungen zu stabilisieren
Sarkopenie: altersbedingter Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft
Nachbrenneffekt: erhöhter Energieverbrauch des Körpers in den Stunden nach einem intensiven Training
Gesundheit und Sicherheit
Kontraindikation: medizinischer Grund, der gegen die Anwendung einer Trainingsmethode spricht, z. B. ein Herzschrittmacher bei EMS
Präventionskurs: von Krankenkassen zertifiziertes und anteilig erstattungsfähiges Kursangebot zur Gesundheitsförderung
Rehabilitation (Reha): begleitete Wiederherstellung von Kraft und Funktion nach Verletzung oder Erkrankung
Regeneration: Erholungsphase der Muskulatur nach einer Trainingseinheit, wichtig für Trainingserfolg und Verletzungsprophylaxe
Trainingsformen im Umfeld von EMS
Personal Training: individuell betreutes Training mit persönlichem Trainer
HIIT (High Intensity Interval Training): Intervalltraining mit wechselnden hoch- und niedrigintensiven Phasen
EMS-Cardio: Kombination aus Ausdauertraining, etwa auf dem Crosstrainer, mit gleichzeitigen EMS-Impulsen
Lymphdrainage: manuelle oder gerätegestützte Methode zur Anregung des Lymphflusses, oft zur Entstauung und Entspannung eingesetzt
Fazit
Dieses Glossar wird laufend um weitere Begriffe rund um EMS-Training, Gesundheit und Trainingswissenschaft ergänzt. Fragen zu einzelnen Begriffen beantworten die Trainerinnen und Trainer der WNDRLND-Fitness Studios in München gerne auch persönlich im Probetraining.

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